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Kurzbeschriebe der Seminare

Seminar 1:  Blickdiagnosen in der Dermatologie

Chair: Philippe Baumann, Liebefeld
Peter Schiller, Liestal

​Die klinisch-dermatologische Diagnostik basiert weitgehend auf dem Erkennen von morphologischen Mustern. Viele dermatologische Krankheitsbilder können anhand solcher spezifischer Morphologien eindeutig erkannt und diagnostiziert werden. In diesem Workshop werden wichtige und häufige Dermatosen anhand charakteristischer klinischer Bilder vorgestellt und besprochen. Die Mustererkennung wird geübt. Durch die Form eines Quiz soll die interaktive Komponente gefördert werden.

Seminar 2:  Eisensubstitution, ist das sinnvoll oder überflüssig?

Chair: Cora Nina Moser-Bucher, Basel
Andreas Buser, Basel

Eisenmangel ist die häufigste Ursache von Anämie weltweit. Häufige Ursachen sind ungenügende Aufnahme, verminderte Absorption im Gastrointestinaltrakt und Verlust wegen Blutung. Anämie mit chronischer Erkrankung ist häufig von einem funktionellen Eisenmangel begleitet und ist oft eine diagnostische Herausforderung.
Die Diagnose Eisenmangel kann sehr einfach sein (Ferritin tief bei klarer klinischer Situation),  kann aber auch komplex sein und mehrere  Abklärungsschritte nötig machen. Wichtig ist es , vor einer Behandlung nach Möglichkeit die Ursache eines Eisenmangels identifiziert zu haben.
Die Behandlung ist in einfachen Fällen mit oralem Eisen möglich. Im Falle von fehlendem therapeutischem Erfolg, Nebenwirkungen, fehlender Compliance, aber auch in komplexeren Situationen ist eine intravenöse Eisentherapie unumgänglich. Bei funktionellem Eisenmangel bei chronischer Erkrankung kann eine Kombination von intravenösem Eisen mit Erythropoeitin stimulierenden Substanzen (ESA) hilfreich sein.
Die Entität Eisenmangel ohne Anämie ist kontrovers diskutiert und Gegenstand von mehreren gut gemachten Studien aus der Schweiz.

Seminar 3:  Von Süchtigen, ihren Samaritern und Pharisäern – Ein Versuch der Annäherung im Spannungsfeld gegenseitiger Vorurteile

Chair: Miriam Schöni, Kriechenwil
Barbara Gugger, Bern

Behandelnde und Suchtkranke haben gegenseitige Annahmen, die die Zusammenarbeit trüben. Dieser Workshop soll als Gebrauchsanleitung für die Praxis dienen. Was mache ich selbst, was gebe ich wem weiter? Wie manage ich Termine? Welches Gerüchlein ist im Wartezimmer noch ok, ab wann setze ich Grenzen? Wie gehe ich mit dem Papiertiger um? Anhand von Fallbeispielen wird ein möglicher Umgang erarbeitet.

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Patronat

  • Hausärzte Schweiz - Berufsverband der Haus- und Kinderärztinnen Schweiz
  • Schweizerische Gesellschaft für Allgemeinmedizin und die SwissFamilyDocs
  • Schweizerische Gesellschaft für Innere Medizin
  • Swiss Young Internists

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