Navigation

JHaS-Talk-Gäste stellen sich vor

Während der drei JHaS-Talks habt Ihr die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre mit den Referenten zu diskutieren und Fragen zu stellen. Nutzt diese einmalige Gelegenheit zum persönlichen Kontakt.

 

Talk 1
Talk 2
Talk 3
  • Unsinn durch absurden Wettbewerb – auch im Gesundheitswesen?!

    Mathias Binswanger, Prof. Dr. rer. pol., Olten

    Zurzeit bin ich als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und als Privatdozent an der Universität St. Gallen tätig. Zudem hatte ich die Ehre, Vorlesungen an der Universität Basel halten zu dürfen. Gastprofessuren führten mich an die Technische Universität Freiburg in Deutschland, an die Qingdao Technological University in China und an die Banking University in Saigon.
    Meine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Makroökonomie, Finanzmarkttheorie, Umweltökonomie sowie in der Erforschung des Zusammenhangs zwischen Glück und Einkommen. 2006 erschien mein Buch «Die Tretmühlen des Glücks», das in der Schweiz zum Bestseller wurde. 
    Dann folgten die Bücher «Globalisierung und Landwirtschaft – Mehr Wohlstand durch weniger Freihandel» und «Sinnlose Wettbewerbe – Warum wir immer mehr Unsinn produzieren».

  • Stirbt die Selbstständigkeit aus? – Was möchte die neue Generation von Hausärzten?

    ​Mathyas Wang, Dr. med., Zürich

    Ich bin 1979 geboren und in Münsterlingen am Bodensee aufgewachsen. Nach meinem Studienabschluss an der Universität Zürich habe ich mich am Universitätsspital Zürich sowie am Kantonsspital Münsterlingen zum Facharzt für Allgemeine Innere Medizin weitergebildet. Zusätzlich führte ich diverse Forschungstätigkeiten am Institut für Hausarztmedizin Zürich aus. Im Anschluss daran arbeitete ich in einem Ärztezentrum und war als Geschäftsleitungsmitglied und ärztliches Leitungsmitglied am Aufbau und Betrieb von zwei Hausarztzentren mit Notfallpraxis in der Stadt Zürich beteiligt. Nach einer Weiterbildung in systemischem Management im Gesundheitswesen an der Universität St. Gallen (HSG) gründete ich zusammen mit einem Kollegen 2013 schliesslich das Medizinzentrum Acamed am Bahnhof Dübendorf. Neben der hausärztlichen Tätigkeit fungiere ich als Vorstandsmitglied der JHaS und bin Vizepräsident der Stiftung «Zukunft Hausarzt».

    Iris Schaas, Dr. med., Pfäffikon

    Ich habe mein Medizinstudium in Zürich 2001 abgeschlossen. Schon damals war mir klar, dass ich Hausärztin werden wollte. Relativ unbeirrt absolvierte ich meine Assistenzjahre mit einem Minimum an klinischer Tätigkeit und einem Maximum an hausärztlicher Praxis. Meine erste Praxisassistenz verbrachte ich in einer turbulenten Landarztpraxis. Die zweite Praxisassistenz fand in einer Medix-Doppelpraxis in der Agglomeration Zürich statt. Schon damals entdeckte ich meinen Hang zum kleinen Praxisteam. Es brauchte aber einen neunmonatigen Ausflug in den Kosovo mit der Swisscoy und eine knapp zweijährige Anstellung als Hausärztin in einer AG mit mehreren Ärzten in Grundversorgung und Gynäkologie, bevor ich mich traute, meinen Traum einer Einzelpraxis wahr werden zu lassen.
    Seit März 2014 bin ich nun Chefin in meiner eigenen Einzelpraxis in Pfäffikon, welche ich von einem pensionierten Hausarzt übernehmen durfte. Ich kann mir keinen andern Arbeitsort mehr vorstellen! 
    Trotz Einzelkämpferinnenstatus absolviere ich zur Zeit eine Weiterbildung zur Feldornithologin und bin nach wie vor im Rotkreuzdienst tätig, aktuell als Of RKD im Stab der Ter Reg 2.

    Ines Brand, Dr. med., Zunzgen

    Ich bin 1978 geboren und in Zeglingen, Baselland aufgewachsen. Heute wohne ich mit meinem Mann und unseren beiden Kindern (3- und 5-jährig) in Tenniken. An der Universität Basel und in einem Austauschjahr in Oviedo, Spanien, habe ich Medizin studiert. Nach meinem Abschluss mit dem Promotionsthema „Flickerlichtprovokation bei Vasospastikern verglichen mit gesunden Kontrollpersonen“ wollte ich mich ursprünglich der Augenmedizin zuwenden, habe mich dann aber schliesslich für die Allgemeinmedizin entschieden. 2011 schloss ich ausserdem eine Zusatzausbildung in manueller Medizin ab und seit 2012 bin ich im Besitz des Titels Allgemeine Innere Medizin. Aktuell arbeite ich zu 40% im Angestelltenverhältnis an meiner ehemaligen Einzeltutoriats- und Assistenzstelle in der Praxis von Dr. med. Reto Misteli im Nachbardorf Zunzgen und teile mir die Familienarbeit mit meinem Mann.

  • Hausärzte in den Medien: Fluch oder Segen? Ein Talk mit einem erfahrenen Hausarzt und Arzt der Sendung «Puls»

    Thomas Kissling, Dr. med., Mühleberg

    Ich bin seit über 26 Jahren als Hausarzt in einer ländlichen Praxis in Mühleberg tätig. In den letzten Jahren durfte ich immer wieder mit jungen Kolleginnen zusammenarbeiten, welche mithalfen in unserer Praxis (zum Teil im Rahmen einer Weiterbildungsstelle). Also, Hausarzt – ja; aber medial?
    Während der Vorstandsarbeit bei den Berner Hausärzten versuchte ich mich einige Jahre als «Zeitungsredaktor» des Informationsblattes unserer Fachgesellschaft. Danach habe ich beim Aufbau der Homepage www.bernerhausarzt.ch geholfen und diese längere Zeit betreut. Und zum Schluss kam als neues Medium das Fernsehen dazu. Seit 2008 vertrete ich die Hausarztsicht in der Gesundheitssendung «Puls» jeden Montagabend und seit neustem erlebe ich auch noch das Radiostudio regelmässig live während dem Ratgeber am Montagmorgen.

Downloads

Patronat

  • Hausärzte Schweiz - Berufsverband der Haus- und Kinderärztinnen Schweiz
  • Schweizerische Gesellschaft für Allgemeinmedizin und die SwissFamilyDocs
  • Schweizerische Gesellschaft für Innere Medizin
  • Swiss Young Internists

Facebook

Trailer


Werbung