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Kurzbeschriebe der Workshops

Workshop 1:  Movement for Health: Indikation Physiotherapie

Rick Peters, Physiotherapeut MAS, Zürich

Die Physiotherapie, früher auch Krankengymnastik genannt, gibt es seit dem 18. Jahrhundert. Sie bildet zusammen mit der Medizin und Pflege die drei wichtigen Säulen der Schulmedizin. Täglich verordnen viele (Haus)Ärzte ihren Patienten Physiotherapie. Die Wiedererlangung der Autonomie des Patienten ist in der Physiotherapie Aufgabe und Ziel zugleich. Wie geht der Physiotherapeut vor in seinem Untersuchungsprozess? Welche Behandlungsmassnahmen stehen zur Verfügung? Welche Patienten können von Physiotherapie profitieren? Was sind die Indikationen und was sind die Grenzen für die Physiotherapie? Gerade in einer technologisierten und digitalisierten Welt, in der zusehends moderne bildgebende Verfahren die medizinische Diagnostik beherrschen, besteht die Gefahr, dass wichtige praktische Untersuchungsfertigkeiten in Vergessenheit geraten. Ziel dieses Workshop ist es, Ihnen einen vertieften, klinischen Einblick in die Physiotherapie zu gewähren. Für ein besseres gegenseitiges Verständnis und um eine Grundlage für die interdisziplinäre Arbeit zwischen Ärzten und Physiotherapeuten mit den Patienten im Mittelpunkt zu schaffen.

Workshop 2:  Anwendung des Ultraschalls in Notfall und Praxis

Dr. med. Christiane Arnold, Schüpfen

Der Ultraschall wird für den Kliniker zunehmend ein unverzichtbares Untersuchungsinstrument und kann als Stethoskop der Zukunft bezeichnet werden. In dieser Session wird neben der Abdomensonographie auch der «Point-of-Care-Ultrasound» vorgestellt. Dieser erweitert nicht nur das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten, sondern ist für manche Fragestellungen besser geeignet als die Standardverfahren.

Workshop 3:  Die Check-up-Untersuchung?

Dr. med. Stefan Neuner-Jehle, Zug

Braucht es Check-up-Untersuchungen überhaupt, und wenn ja, woraus bestehen sie sinnvollerweise? Wir diskutieren evidenzbasierte Vorschläge und identifizieren daraus «Highlights» mit dazugehörigen Tools für die Praxis. Aber auch unsinnige oder gar schädliche Motive und Inhalte für den Check-up kommen zur Sprache. In diesem Workshop darf auch gelacht und gelästert werden. 
Checkt und datet euch up!

Workshop 4A:  Die Schmerzen im zerviko-brachialen Umfeld. Diagnostik und Behandlung aus manual-medizinischer Sicht

Dr méd. Jean-Dominique Lavanchy, Yvonand

Wie unterscheidet man einen funktionellen Schmerz (d.h. der ohne Gewebeschaden auftritt) von einem organischen Schmerz (z. B. aufgrund eines Infekts, einer Fraktur, eines Muskelschadens, eines Bandschadens oder eines retikulären Reizsyndroms, usw.)? In diesem Workshop haben Sie die Möglichkeit, sich diesbezüglich anhand praktischer Übungs-Untersuchungen an Ihren Kolleginnen und Kollegen praxisorientiert weiterzubilden und Ihr konkretes Wissen zu erweitern.

Materialsponsor: Hess Medizinaltechnik AG, Bilten

Workshop 4B:  Une approche globale des douleurs cervicales et brachiales par la médecine manuelle (diagnostic et thérapie)

Dr méd. Jean-Dominique Lavanchy, Yvonand

Comment peut-on faire la différence entre la douleur fonctionnelle (c’est-à-dire se manifestant sans lésion tissulaire) et la douleur organique (par exemple due à une infection, une fracture, une lésion musculaire, une lésion des tendons ou un syndrome irritatif du système réticulaire, etc.) ? Lors de ce Workshop vous avez la possibilité de perfectionner et élargir vos connaissances et de vous entraîner à l’aide d’exemples d’examens pratiques et orientés vers la pratique en faisant des examens sur vos
collègues.

Sponsor de matériel: Hess Medizinaltechnik AG, Bilten

Workshop 5:  Weiterbildung AIM – mit myAIM finden statt suchen

Dr. med. Sven Streit, Bern

Angehende Fachärztinnen und Fachärzte für Allgemeine Innere Medizin absolvieren ein Weiterbildungsprogramm und begegnen dabei trotzdem vielen Fragen und Verunsicherungen. An diesem Workshop bist Du nicht alleine und kannst Deine Fragen stellen. Wir von myAIM werden Dir Antworten geben, inklusive einen Überblick zum Weiterbildungsprogramm und persönliche Tipps und Tricks auf dem Weg zum Facharzt.

Workshop 6:  Prise en charge du patient dépressif au cabinet

Pr Dr méd. Johanna Sommer, Genève

Cet atelier a pour but de traiter de la prise en charge de la dépression au cabinet du médecin interniste généraliste. Il abordera trois thèmes :

1. Entendre et partager : la souffrance dépressive
2. Nommer : les critères diagnostiques de la dépression
3. Traiter et accompagner : le cadre thérapeutique du médecin interniste généraliste

Des témoignages littéraires nourriront la discussion.

Workshop 7A / B:  Das mikroskopische Direktpräparat bei Hauterkrankungen. Ein schneller, einfacher und günstiger Weg zur Diagnose.

Dr. med. Peter Schiller, Liestal

Der Kurs vermittelt anhand von Bildmaterial und praktischer Demonstration das Anfertigen von dermatologischen Präparaten für die Direktmikroskopie in der Praxis.

Erlernt und geübt werden:
• Verschiedene Entnahmetechniken zur Gewinnung von Untersuchungsmaterial.
• Aufarbeitung und Prozessierung des Materials.
• Tipps und Tricks zur korrekten Einstellung des Labormikroskops.
• Interpretation der mikroskopischen Befunde.

Im speziellen abgehandelt werden Dermatosen durch Dermatophyten, die Pityriasis versicolor, Herpes simplex und Herpes zoster. Wie üblich wir der Kurs interaktiv gehalten. Von einem grosszügigen Sponsor erhalten Teilnehmenden ein «Einsteiger-Set» mit den notwendigen Materialien und Reagentien, um sofort in der Praxis mit der dermatologischen Direktmikroskopie beginnen zu können.

Materialsponsor: Laborgemeinschaft 1, Zürich

Workshop 9:  Vereinbarkeit von Familie und Ausbildung – persönliche und rechtliche Aspekte

Dr. med. Nadja Kos, Küssnacht am Rigi / Dr. med. Cora Nina Moser-Bucher, Basel / Pract. Med. Jacob Porstmann, Aarau / Rosmarie Glauser, Fürspr., Bern

Erstmals in der Erfolgsgeschichte dieses Workshops berichten ein Mann und eine Frau von Ihrem Werdegang zum Hausarzt in Teilzeitarbeit. Sie berichten über ihre persönlichen Erfahrungen im Vater/Mutter und Hausarzt/Hausärztin werden und stehen Rede und Antwort. Gemeinsam erarbeiten wir wichtige Knackpunkte und hilfreiche Tipps in der Planung der hausärztlichen Ausbildung in Teilzeitarbeit und Familienplanung. Vor allem freuen wir uns über die Expertise zu gesetzlichen Aspekten von Frau Fürsprech Rosmarin Glauser.

Workshop 10:  Forschung in der Hausarztmedizin

Dr. med. Sven Streit, Bern / Prof. Dr. med. Oliver Senn, Zürich

Die Forschung kann bei Klinikerinnen und Klinikern unterschiedliche Gefühle auslösen: Eine Studie im renommierten Journal kann noch so gut sein – wenn sie sich nicht auf meine Patienten ableiten lässt, bleibt sie wertlos. Andererseits flattern immer wieder Einladungen zur Teilnahme an Forschungsprojekten in die Praxis, deren Absender einen an den künftigen Resultaten zweifeln lässt. Geht es Dir auch so und wärst Du obendrein interessiert daran, Dich an Projekten zu beteiligen? Dann bist Du in unserer «Sprechstunde» zur Forschung in der Hausarztmedizin genau richtig. In der Gruppe diskutieren wir Deine Fragen und beraten Dich, wenn Du an Projekten teilnehmen willst.

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Patronat

  • Hausärzte Schweiz - Berufsverband der Haus- und Kinderärztinnen Schweiz
  • Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin
  • Swiss Young Internists

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