Kurzbeschreibungen


Innovation Sessions


Innovation Session 1 Innovation bei Schwindel – Schwindel-App meets Phytotherapie

Lange Zeit hat sich bei der Schwindeltherapie in der Praxis nicht viel getan. Übungen wurden nur zögerlich von Patienten angenommen und umgesetzt. Die wenigen verfügbaren Medikamente mit Indikation Schwindel überzeugten nicht immer in der Praxis. In den letzten Jahren ist die Schwindeldiagnose in der Praxis durch neue technische Hilfestellung erleichtert worden. Die Therapie konnte bei dieser Entwicklung nicht mithalten. Eine neuartige Schwindelapp als Medizinprodukt steht seit kurzem in der Schweiz Patienten und Ärzten als kostenloser Service zur Verfügung. Sie erlaubt es dem Arzt den Patienten mit moderner Technik zu Übungen zu motivieren, die die vestibuläre Kompensation fördern und somit für eine schnellere Verbesserung der Schwindelsymptome sorgen. Diese Therapie kann zudem mit dem Wirkstoff EGb 761 unterstützt werden. Neue präklinische Daten mit bildgebenden Verfahren und eine Meta-Analyse mit klinischen Daten zeigen auf, welches Potential EGb 761 bei der Behandlung des Schwindels hat.

 

Innovation Session 2 Das Gewicht der Jahre (Diabetes / Urologie-Depression)

Patientenorientierte Lösungen in den Bereichen Diabetes und Urologie. Heute sind chronische (nicht übertragbare) Krankheiten die häufigste Todesursache und machen 71% der Todesfälle weltweit aus. Unter diesen Krankheiten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen für die meisten Todesfälle verantwortlich (17.9 Millionen), gefolgt von Krebs, Atemwegserkrankungen und Diabetes mit 1.6 Millionen Todesfällen1. In der Schweiz leiden 2.2 Millionen Menschen an diesen Krankheiten2. Diese Krankheiten nehmen ständig zu, vor allem in Ländern mit einem hohen Anteil an älteren Menschen. Tatsächlich hat die steigende Lebenserwartung auch ihre Schattenseiten: die Zunahme nicht übertragbarer Krankheiten. Auch in der Schweiz wird angesichts der alternden Bevölkerung mit einer anhaltenden Ausbreitung nicht übertragbarer Krankheiten gerechnet. Die Ausbreitung dieser Krankheiten wird durch Phänomene wie Urbanisierung, ungesunde Lebensweise und eine alternde Bevölkerung gefördert. Schlechte Ernährung und mangelnde körperliche Aktivität führen oft zur Entwicklung metabolischer Risikofaktoren wie erhöhter Blutdruck, Blutzucker, Dyslipidämie und Adipositas, oft auch bekannt als metabolisches Syndrom. Patienten mit metabolischem Syndrom sind wiederum gefährdet, Typ-2-Diabetes, urologische Probleme und letztlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Hauptursache für vorzeitigen Tod, zu entwickeln. Deshalb sind die Prävention, Diagnose und Behandlung dieser Krankheiten für die Verbesserung der öffentlichen Gesundheit unerlässlich geworden und sind Gegenstand eines nationalen Präventionsprogramms der Schweiz: «Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten 2017–2024»2. In diesem Zusammenhang trägt Eli Lilly zur Verbesserung diesen Krankheiten bei, insbesondere Diabetes und Komorbiditäten. Tatsächlich hat Eli Lilly eine einfache und übersichtliche Broschüre entwickelt, die alle in der Schweiz verfügbaren Behandlungen zur Behandlung dieser Krankheiten zusammenfasst.

1. WHO website; http://www.who.int/fr/news-room/fact-sheets/detail/noncommunicable-diseases; checked on 28-Nov-2018.
2. BAG website, https://www.bag.admin.ch/bag/fr/home/zahlen-und-statistiken/zahlen-fakten-nichtuebertragbare-krankheiten.html; checked on the 28-Nov-2018.

 

Innovation Session 2 Neue Empfehlungen zur Behandlung von Bluthochdruck: Was ist neu seit ESC 2018?

Heute sind weniger als 20% der Patienten mit Hypertonie kontrolliert. Der Hauptgrund dafür ist, dass die meisten Patienten noch mit Monotherapien behandelt werden. Die neuen Guidelines der ESC 2018 empfehlen, die Hypertoniker, ab der Initiierung mit einer Fixkombination zu behandeln, um das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse zu reduzieren. Wie werden diese Empfehlungen in der Praxis angewandt?